Olivenoel aus Istrien in Kroatien - Natives Olivenoel Extra

Betrug bei Olivenöl

Betrug bei Olivenöl

Vorsicht beim Kauf von als „hochwertig“ deklariertem Olivenöl! Immer häufiger wird in der Presse, im Internet und ich Fachlektüre von Betrugsfällen beim Olivenöl berichtet. Hierbei handelt es sich um Fälschungen, falschen Etikettierungen und gemischtem bzw. gepantschtem Olivenöl. Leider kommt es scheinbar nicht selten vor, dass man mit einem Kauf von Olivenöl im Handel diesen Betrug am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Einen aktuellen Bericht dazu finden Sie auf der Webseite von N-TV "Qualität erkennt man am Geschmack".

Es wird in anderen Fällen berichtet wo auf dem Etikett des Olivenöls das Herkunftsland verändert wird. Es genügt hier z.B., dass nur die letzte Aufbereitung des Öls in Italien durchgeführt wird, und schon darf auf dem Etikett „Italienisches Olivenöl“ stehen. Hinweise auf das wirkliche Herkunftsland werden oft versteckt, kaum leserlich gedruckt oder überhaupt nicht erwähnt. Diese Herkunftsfälschung kommt bei bis zu 80 % des italienischen Olivenöls vor. Dies ist auch einer der Gründe, warum immer mehr der (italienischen) Top-Gourmet-Köche ihr Olivenöl aus Kroatien und vor allem Istrien beziehen. Aufgrund dieser Tatsache hat Italien seit Januar 2008 eine spezielle Regelung eingeführt: In Italien darf nur Öl verkauft werden, bei dem nachgewiesen ist, dass auch die Oliven ursprünglich aus Italien kommen. Wenn es eine Mischung aus Ölen mehrerer Regionen ist, muss es mitsamt dem Anteil auf dem Etikett aufgelistet werden. Wenn die Oliven in einem anderen Land verarbeitet wurden, muss dieses auf der Flasche festgehalten werden. Jedoch bringt diese Regelung anderen Ländern wie Deutschland gar nichts. Solang diese Regelung nicht europaweit zum Einsatz kommt, ist es weiterhin legal, diesen „Betrug“ durchzuführen.

Auch zu lesen ist von Angaben einer falschen Güteklasse. Dies hat die Stiftung Warentest im Jahr 2005 festgestellt. Hier wurden rund 30 % aller getesteten Öle der Güteklasse eins als mangelhaft deklariert. Teilweise wurden diesen Ölen zu hohe Produktionstemperaturen oder Schadstoffe und Weichmacher in hohen Konzentrationen nachgewiesen. Diese kommen während der Produktion in das Öl, wenn es oftmals durch Kunststoffröhrchen fließt. Fetthaltige Lebensmittel, wie z.B. das Olivenöl, können diese Weichmacher und Schadstoffe aus den Röhrchen herausziehen und in sich aufnehmen.

Ein Jahr später wurde dieser Test wiederholt. Das Ergebnis war identisch. Wiederum ein Drittel der Öle wurde als mangelhaft eingestuft. Der größte Eklat war, dass ein extra teures Tropföl der ersten Güteklasse eigentlich die Bezeichnung „Lampantöl“ tragen müsste. Dieses Öl ist auf keinen Fall zum Verzehr geeignet, weist etliche Fehler auf und wird den Verbrauchern als Kostbarkeit und besonders wohlschmeckend verkauft. Dies stellt sogar eine große Gefahr für die Konsumenten dar.

Bei einem weiteren Test des Magazins „Konsument“ im Jahr 2007 wurde festgestellt, dass alle 18 getesteten Öle der ersten Güteklasse mit Schadstoffen und Weichmachern belastet waren. Außerdem wurden in jedem Fabrikat polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe festgestellt, die krebserregend sind, sogar mit der menschlichen DNA chemisch reagieren und diese dadurch verändern können.

Oft wird auch auf die Etiketten der Olivenölflaschen der Ausdruck für die erste Güteklasse gedruckt, obwohl das Öl diese Merkmale nicht aufweist. Es werden bei solchem Panschen oft mehrere verschiedene Olivenöle mit unterschiedlichen Qualitäten zusammengemischt. Dies ist kostengünstiger für den Produzenten und die Verbrauchen merken nichts davon. Dieser Betrug ist auch durch die Vielzahl der verwendeten Öle sehr schwer nachzuweisen. Aus diesem Grund kommt so eine Schummelei leider sehr häufig vor.

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