Olivenoel aus Istrien in Kroatien - Natives Olivenoel Extra

Über Olivenöle

Über Olivenöle

Der Olivenbaum ist wegen seiner wirtschaftlichen, kulturellen, aber auch religiösen und mythischen Bedeutung der wichtigste Baum im Mittelmeerraum, und ein wesentlicher Bestandteil der dort entstandenen Zivilisation. Für die alten Griechen, Römer und Ägypter war er heilig, von den alten semitischen Völkern aus biblischen Zeiten wurde er verehrt. Er stand Jahrtausende lang im Mittelpunkt des wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Lebens im gesamten Mittelmeer-Gebiet. Der Olivenbaum ist ein immergrüner Baum, mit langgestreckten, ledrigen Blättern, die auf der Oberseite dunkelgrün und unten silber-weiß sind. Die Baumkrone ist weit verzweigt und er besitzt einen ungleichmäßigen, knöchrigen Stamm mit grauer Rinde. Er gehört zweifellos zum typischen Landschaftsbild des kultivierten Mittelmeerraums.

In den Zeiten der Antike war das Olivenöl aus Istrien sehr geschätzt und wurde ins gesamte römische Reich ausgeführt. Von der Olivenzucht in der Antike zeugen heute noch Überreste von wirtschaftlichen Anlagen auf den Brioni, den römischen Villen in der Bucht Verige und Dobrika, sowie auf dem Hügel Kolci.

Was ist das Geheimnis  des Olivenöls aus Istrien, Kroatien?
Istrien liegt an den Grenzen des mediterranen und kontinentalen Klimas und ist der nördlichste Teil des Mittelmeers, in dem Olivenbäume wachsen können. Die geographische Lage ist verantwortlich für geringere Erträge aber das Öl ist von unvergleichlicher Qualität. Die Früchte werden von Hand geerntet und die sofortige Verarbeitung garantiert ein exzellentes Qualitätsolivenöl.  Zahlreiche Auszeichnungen sind der beste Beweis dafür.  

Verbraucher durch Supermarkt-Massenprodukt irregeführt?
Wie gutes Olivenöl schmeckt, kann nur derjenige wissen, der bereits schon einmal ein solches unter der Nase und im Mund hatte! Leider stellen diese Kenner die Minderheit unter den  Olivenölverbrauchern dar. Oft werden die üblen Aromen gemeinhin als „typisch“ verstanden. Dieser Umstand führt oft dazu, dass wirklich gute Olivenöle mit ihren frischen Olivenaromen, der gewissen Bitterkeit und vor allem der charakteristischen Schärfe abgelehnt werden. Vollwertiges, reintöniges Olivenöl ist selten und die schlechte Ware wird nicht nur kapillar verbreitet, sondern auch preislich jedermann zugänglich gemacht.

Wodurch sind die großen Preisunterschiede beim Olivenöl zu erklären?
Ein Produkt, bei dem bis zu 80% der Kosten durch die nötige Handarbeit bei Ernte und Baumpflege entstehen, kann nicht billig sein. Beim Olivenöl ist es wie beim Wein: Das Gebiet, die Lage, die Erntemethoden und natürlich die Mengen sind entscheidende Faktoren für den Verkaufspreis. Heute werden viele native Olivenöle wegen der Gewinnsteigerung gemischt und kommen als Mittelmeer- oder EU-Blend (Mischung) auf den Markt.

Gute Olivenöle, die in Auslesequalität von handwerklichen Betrieben und nicht aus Großanlangen kommen, machen besonders viel Arbeit. Je enger das Anbaugebiet begrenzt ist und je mehr die Verbraucher die dort geleistete Verarbeitung schätzen, desto höher kann der Preis ausfallen. Besonders wenn das Öl auch noch einen besonderen geschmacklichen Wert und Charakter hat.

Olivenöl als Naturheilmittel
Olivenöl stellt – neben viel Obst und Gemüse, reichlich Fisch und wenig Fleisch – einen sehr wichtigen Bestandteil der mediterranen Küche dar. Der gesundheitliche Nutzen dieser Ernährungsform im Hinblick auf Gefäßerkrankungen, und deren mögliche Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, ist belegt. Olivenöl, das neben der Ölsäure noch viele weitere günstige Nährstoffe wie Vitamin E, Flavonoide und Phenole enthält, weist zum Beispiel antioxidative und entzündungshemmende Effekte auf. Insbesondere konnte gezeigt werden, dass sich Olivenöl durch seinen hohen Anteil (bis zu 80 Prozent) an einfach ungesättigten Fettsäuren günstig auf den LDL-Cholesterinspiegel im Blut auswirkt. Die als Begleitstoffe deklarierten, wichtigen sekundären Pflanzenstoffe, sind in erster Linie in kalt gepressten Ölen mit der Bezeichnung „natives Olivenöl extra“ bzw. „Olivenöl extra vergine“ enthalten.

Die richtige Lagerung von Olivenöl
Olivenöl ist bei sachgerechter Lagerung über 2 Jahre haltbar. Allerdings hängt dies von der Qualität der Ernte und des Öls ab. Unter sachgerechter Lagerung versteht man: kein Licht, kein Sauerstoff und keine Wärmeschwankungen. Edelstahlkanister oder Tongefäße sind zur Lagerung von Olivenöl gut geeignet. Auf keinen Fall sollten Plastikbehälter verwendet werden, auch wenn diese als lebensmittelecht gelten. Falls man auf Reisen einen Ölvorrat in Plastikbehältern erwirbt, sollte das Olivenöl bei der Ankunft zuhause sofort umgefüllt werden. Die beste Lagerungstemperatur beträgt 12°C – 18°C. Wer bei niedriger Lagerungstemperatur (Kühlschrank) entdeckt, dass das Olivenöl trüb und flockig geworden ist, braucht sich nicht zu sorgen: Dies hat keinen Einfluss auf die Qualität. Im Licht gelagertes Öl verliert jedoch schnell an Qualität, denn das als Schwebeteilchen im Olivenöl enthaltene Chlorophyll zerfällt und das Öl wird ranzig. Bei Dunkelheit aber entfalten die gleichen Chlorophyllteilchen ihre antioxidative Wirkung so wie ein Konservierungsmittel. Was wir in unseren Lebensmitteln als chemische Konservierungsstoffe zugeben müssen, hat das Olivenöl von Natur aus.